Der Hallux rigidus (schlecht bewegliche Großzehe) ist häufig verbinden mit Arthrose (Abnutzung), knöchernen Anbauten und chronischen Entzündungen des Gelenkes. Dieses zeigt sich in Schwellungen, Schmerzen und Rötung und Überwärmungsgefühl.

Diese Bewegungssteife kann mit einem Hallux valgus (also der Schiefstellung) verbunden sein, aber auch optisch gerade stehende Zehen unter Belastung können die obengenannten Veränderungen zeigen.
Wie immer wird der konservative Versuch der Behandlung unternommen (Einlagen, Schuhzurichtung, Injektionen, Schmerzmedikamente), aber wenn das nicht dauerhaft hilft und die Lebensqualität beeinträchtigt ist, hilft häufig eine Operation.

Je nach Ausmaß der Erkrankung und Alter, Knochenqualität, sportlicher Aktivität und Wunsch des Patienten führen wir verschiedene Operationen aus

Je nach Befund kommen unterschiedliche Operationsverfahren zum Einsatz.

Entfernung von knöchernen Anbauten

In einigen Fällen ist das eine Möglichkeit.
Zusätzlich wird noch die Gelenkbinnenhaut entfernt, um die Schwellungen zu reduzieren. Trotzdem muss man schauen, warum die knöchernen Anbauten dort vorhanden sind.

Teilentfernung

Eine Rekonturierung des Gelenkes ist bei mittlerer Arthrose eine gute Möglichkeit.
Hier wird neben der Wiederherstellung des Gelenkes auch eine begrenzte Teilentfernung des Gelenkes vorgenommen, damit die Bewegung besser wird und die Zone mit einer starken Arthrose (fußrückenseitiger Teil) mit entfernt wird.

Versteifung

Bei einer höhergradigen Arthrose sehr gut Behandlungsoption.
Die Vorteile sind groß: nur eine definitive Operation, volle Belastungsfähigkeit nach knöcherner Ausheilung und gleichzeitige Korrekturmöglichkeit einer Schiefstellung.

Patientengeschichte

2017-07-08T11:35:15+00:00