Die Arthroskopie, eine minimalinvasive Operation, wird häufig auch als „Schlüssellochmethode“ beschrieben.
Bei uns werden alle Operationsmethoden (Kreuzbandersatz, Knorpelstimulation, komplexe Kniegelenkschirurgie) durch Kai Dragowsky, dem Spezialisten für Kniegelenkschirurgie, angeboten.

Eine Arthroskopie durchzuführen, hat einen Grund – dem Patienten zu helfen – aber viele Ursachen. So sind Schmerzen, schlechte Beweglichkeit, Blockierungen, schnappende Geräusche, längerfriste Schwellungen und Überwärmungen von Kniegelenken und Verletzungen des Kniebinnenraumes Ursachen für oben beschriebene Symptome.
Bei der Arthroskopie werden über 2 kleine Schnitte, je ca 0,5 cm groß, die benötigten Instrumente (Kamera, Zange, Schere, Sauger, Fräse) eingeführt.

Nach dem diagnostischen Rundumblick (um die anhand der Vorgeschichte, der Untersuchung und der Zusatzuntersuchungen vermuteten Diagnose zu bestätigen) wird mit der Therapie, also der Behandlung begonnen. Arthroskopisch und arthroskopisch unterstützt, lassen sich eine Vielzahl von Operationen am Kniegelenk durchführen:

Die Nachbehandlung variiert je nach vorgenommenem Eingriff deutlich. Die Spanne reicht von einer raschen Belastung nach der Operatione nach einer „typischen“ Arthroskopie bis hin zu einer mehrwöchigen Entlastung bei Knorpelknochentransplatation oder knorpelstimulierenden Eingriffen.

Betreuung der Patienten

Zunächst werden Sie in unserer Sprechstunde eingehend untersucht. Ihre Lebenseinschränkung, die Einschränkung der Aktivitäten des täglichen Lebens und ihre Erwartungen an die Operation werden erfasst. Alle Vorbefunde, die Sie vom Hausarzt oder einweisenden Facharzt mitbringen, werden mit Ihnen ausgewertet. Wir schauen uns mit Ihnen zusammen Ihr Röntgenbild oder die andere durchgeführte Diagnostik an und erklären Ihnen eine infrage kommende Operation.

Dazu gehört, dass wir mit Ihnen zusammen das entsprechende Verfahren festlegen, nach dem wir ausführlich die Vor- und Nachteile sowie die Erfolgsaussichten besprochen haben. Operationen werden von uns ambulant und stationär in unserem Partner-Krankenhaus durchgeführt. Wir erklären, wie es unmittelbar nach der Operation und ggf. im Verlauf eines Krankenhausaufenthaltes weitergeht. Angehörige werden von uns am Operationstag informiert.

Mit Ihnen wird die mögliche Rehabilitation besprochen und geklärt, ob eine stationäre oder ambulante „Kur“ in Frage kommt. Alle Fragen zur Integration in das tägliche oder beruftliche Leben und die Rückkehr zu sportlichen Aktivitäten werden wir mit Ihnen klären.

Abgerundet wird dieser Erstkontakt durch einen individuellen Behandlungsplan, den Sie beim Abschluss des Gespräches ausgehändigt bekommen.

2017-07-08T11:35:16+00:00