L. stellt sich bei uns nach einem Sturz auf die Hand vor. Hand und Ellenbogen waren unverletzt, das Handgelenk schmerzte.

Nach der klinischen Untersuchung wurde dann die apparative Diagnostik ergänzt. Die Röntgenbilder zeigten einen Speichbruch mit deutlicher Abwinkelung nach hinten. Da der Patient sehr jung war (man kann noch die Wachstumfugen sehen) und somit das Korrekturpotential hoch ist, haben wir uns (wie oft bei Kindern) für die konservative Therapie entschlossen.

Nach 4 Wochen wurde der Gips entfernt, da keine Schmerzen mehr auftragen, haben wir auf eine Röntgenuntersuchung verzichtet und nur eine Ultraschallkontrolle durchgeführt. Die Behandlung wurde abgeschlossen.

Nach 14 Monaten stellt er sich erneut vor, erneut nach einem Sturz mit starken Schmerzen im Handgelenk, so dass zum Ausschluss eines Bruches eine erneute Röntgenuntersuchung durchgeführt wurde.

Ein neuer Bruch war nicht ersichtlich, aber auch kein alter Bruch mehr: in 14 Monaten hatte sich der Knochen vollständig in der Achse wieder ausgerichtet.

2017-07-08T11:35:15+00:00