SICHER AMBULANT - VON KNORPEL BIS KREUZBAND

Kniegelenksarthroskopie

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Wir können nahezu alle angeborerenen Erkrankungen (wie z.B. X-Beinstellung, Kniescheibenverrenkungen) oder erworbenen Erkrankungen und Verletzungen (Knorpelschäden, Meniskusriss, Arthrose oder Kreuzbandriss) ambulant behandeln.

Die Arthroskopie, eine minimalinvasive Operation, wird häufig auch als “Schlüssellochmethode” beschrieben.
Bei uns werden alle Operationsmethoden (Kreuzbandersatz, Knorpelstimulation, komplexe Kniegelenkschirurgie) durch Dr. med. Kai Dragowsky, dem Spezialisten für Kniegelenkschirurgie, angeboten.

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Untersuchungen

Nach einer klinischen Untersuchung und ggf apparativen Untersuchungen (Rö, CT, MRT, neurologische Untersuchungen) wird die Diagnose gestellt und der Behandlungsplan (die Operation) festgelegt. Nach der chirurgischen Aufklärung stellen Sie sich direkt im benachbarten ambulanten OP Zentrum vor (AOZ). Hier wird mit Ihnen die Narkoseart besprochen und alle weiteren Abläufe werden festgelegt.

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Operation

Am OP Tag kommen Sie nüchtern in das ambulante Operationszentrum. Es erfolgen standartisierte Kontrollen im Team und die Einleitung der Narkose, die routiniert von erfahrenen Fachärzten durchgeführt wird. Die Operation wird wie besprochen durchgeführt. Nachdem Sie aufgewacht und ausgeschlafen sind dürfen Sie nach Hause (gebracht oder abgeholt werden).OP Wunsch »

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Nachbehandlung

Am Folgetag erfolgt der erste Verbandswechsel und das Gespräch über die weiteren Schritte. Eventuell notwendige Rezepte (Physiotherapie) werden ausgestellt. Die Nachbehandlung wird besprochen und ein individueller Behandlungsplan erstellt, den Sie beim Abschluss des Gespräches ausgehändigt bekommen.

Eine ambulante arthroskopische (Schlüsselloch) Operation ist Standard bei Verletzungen des Kniebinnenraumes und orthopädischen Krankheitsbildern wie Kreuzbandriss, Meniskusriss, Knorpelschaden und Gelenkentzündungen.

operativ oder konservativ

Kreuzbandverletzung
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Eine Kreuzbandverletzung muss nicht immer operiert werden.

Ist aber der funktionelle Anspruch gegeben und ist das Kniegelenk nicht stabil, wird das vordere Kreuzband ersetzt.
Dazu wird eine Sehne aus dem gleichen oder anderen Knie entnommen, hier gibt verschiedene Sehnen, die entnommen werden können. Die Sehne wird dann anstelle des Kreuzbandes in das Kniegelenk arthroskopisch gestützt eingesetzt und mit verschiedenen Methoden im Unterschenkelknochen (Tibia) und Oberschenkelknochen (Femur) fixiert. Sollte Kombinationsverletzungen vorliegen (Außenbandverletzung, Meniskusriss) werden diese bei der gleichen Operation mit versorgt.

Die Nachbehandlung ist leider länger, als man denkt oder wünscht. Mehrere Wochen eine spezielle Schiene, monatelanges Training und Rückkehr zu Sport nach sehr vielen Monaten erfordern zwar viel Geduld, werden aber durch eine wieder vollständig funktionierendes Kniegelenk aufgewogen.

meniskuserhaltende Chirurgie ist das Ziel

Meniskusrisse
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Bei einem Meniskusriss ist zwischen den gegenerativen (Abnutzung) und unfallbedingten Meniskusrissen zu unterscheiden. Zusätzlich noch Rissform, Alter, Begleiterkrankungen und Knorpelschaden.
Je nach Befund unterscheiden wir dann zwischen störenden / einklemmenden aber nicht nahtfähigen Menisken und aber nahtfähigen.

Ein typischer frischer unfallbedingter Meniskusriss wird genäht und muss dann in der Nachbehandlung geschützt werden. Das bedeutet im Regelfall keine Belastung / Beugung für 6 Wochen, das wird mit Gehstützen und einer speziellen Kniegelenksschiene erreicht.
Ein typischer abgenutzer und eingerissener Meniskus, der Beschwerden verursacht wird häufig „geglättet“, es erfolgt eine Teilentfernung nur des störenden Anteils sowie Behandlung des häufig auch vorliegenden Knorpelschadens. Hier muss im Regelfall keine Entlastung erfolgen, auch startet die Physiotherapie mit Gangschule mit schmerzadaptierter Belastung und Muskelaufbau deutlich früher.

Sie haben eine Überweisung zur Operation?

Für die schnelle Planung des Eingriffes rufen Sie uns an oder schicken ein Mail an: op-wunsch@punctum-medico.de

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