Loading...

Dupuytren Kontraktur

Bei der Dupuytrenschen Kontraktur handelt es sich um eine knotige Verdickung der Hohlhandfascie. Diese Erkrankung verläuft in Schüben und führt im fortgeschrittenen Stadium zu einer Beugekontraktur der Finger. Im Endstadium ist der betroffenen Finger in extremer Beugestellung versteift. Am häufigsten sind der 4. und 5. Finger betroffen.

Die Indikation zur Operation besteht, wenn entweder der oder die betroffenen Finger nicht mehr vollständig streckbar sind oder die knotige Verdickung in der Hohlhand zu schmerzhafter Funktionseinschränkung der Hand führt.

Operation

Bei der Operation, die in Narkose und mit Blutsperre vorgenommen wird, entfernt der Operateur das verdickte Gewebe. Die enge Nachbarschaft und die bei stärkerem Befall häufig vorliegende Umwucherung der Nerven und Gefäße machen eine sorgfältige und zeitaufwändige Präparation erforderlich, bei der oftmals die Lupenbrille oder das Operationsmikroskop zum Einsatz kommen.

Nachbehandlung

Nach der Operation wird zur Ruhigstellung der Hand meist für einige Tage eine Unterarm-Gipsschiene angelegt. Die in der Regel bei der Operation eingelegte Drainage wird am folgenden Tag entfernt. Die Fäden werden zwischen dem 10. und 12. Tag nach der Operation gezogen. Besonders nach Operation im fortgeschrittenen Stadium ist oftmals eine krankengymnastische Nachbehandlung erforderlich.

Patientengeschichte

Bewegungseinschränkung vor der Operation.
Knotige Handinnenfläche.

Sichtbarer Strang, der die Streckung behindert (4. Strahl, Ringfinger).

Typischer Hautschnitt nach der Entfernung des Stranges. Die Streckung ist wieder vollständig.

2018-05-02T16:27:21+00:00