Hammerzehen

“Hammerzehen” sind nur ein Beispiel von Kleinzehenfehlstellungen.
Kleinzehendeformitäten stellen häufig bei den Patienten ein großes Problem dar. Druckstellung, offene Stellen, “kein passendes Schuhwerk” sind der häufigste Grund für eine Fehlstellung.
In den letzten Jahren hat sich die Fuß- und Vorfußchirurgie deutlich weiterentwickelt.

Diese Zehendeformitäten verursachen mehrere Komplikationen, die den Grund darstellen, sich beim Arzt vorzustellen.

Das sind zum einen die Schwielen und zeitweise chronischen Wunden über dem Mittelgelenk des Zehs und zum anderen die Schmerzen unterhalb der Mittelfußköpfchen.

Mit der konservativen Therapie versucht man, die schmerzhaften Druckpunkte an der Fußsohle zu entlasten, die kann man durch stützende Einlagen behandeln. Die Druckstellen auf dem Mittelglied sind ungleich schwieriger zu behandeln: hier gibt es zwar Abpolsterungsmöglichkeiten und weite Schuhe, aber häufig ist diese Behandlung nicht ausreichend, so dass häufig nur die operative Versorgung bleibt.

Alle Eingriffe sind grundsätzlich ambulante Operationen.

Die Nachbehandlung ist mit Vollbelastung in einem flachen Verbandsschuh für ca 4-6 Wochen. Falls ein Draht benutzt wurde, wird dieser nach 4-6 Wochen wieder entfernt, in dieser Zeit ist das Mittelgelenk versteift. Die Entfernung des Drahtes ist, entgegen aller Erwartung, nicht schmerzhaft. Die Fäden sind selbst auflösend, so dass das manchmal schmerzhafte Entfernung des Nahtmaterials entfällt.

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Operation einer Hammerzehe

2018-05-02T16:27:21+00:00