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Schulteroperationen

Die Schulter ist ein Gelenk mit einem sehr großen Bewegungsumfang, da sie für die normale Funktion der Hand (Erreichbarkeit) eine wichtige Voraussetzung darstellt.

Der Preis für den sehr großen Bewegungsumfang ist die sehr geringe knöcherne Führung. So ist die Größe beider Gelenkpartner sehr unterschiedlich. Die Schulterpfanne (klein) und der Kopf (sehr groß) müssen dennoch gut gleiten können, ohne jedoch die notwendige Stabilität zu verlieren.

Deshalb vergrößert eine Gelenklippe (das sogenannte Labrum) die Schulterpfanne und gibt eine Führung. Viele Muskeln und Sehnen steuern die Schulter in ihrer Funktion und verleihen Stabilität, unter anderem die sogenannte Rotatorenmanschette.

Diese Besonderheiten der Schulter erklären auch, warum im Gegensatz zu den Gelenken, die unser Körpergewicht tragen müssen (Hüfte, Knie, Sprunggelenk, Fuß) der Knochen nicht so schnell verschleißt aber die Weichteile häufiger Probleme machen. Somit kommt es zu Problemen der Sehnen (Entzündungen, Risse, Verklebungen, Reizungen, Verkalkungen) und der Gelenklippe (Risse, Einklemmungen, Ablösungen).

Falls die konservative Therapie nicht erfolgreich war, werden mit Ihnen mögliche operative Alternativen besprochen.

Arthroskopische Operationen des Schultergelenkes

An der Schulter sind die endoskopischen Eingriffe im Schultergelenk von den Eingriffen zwischen der Schulterhöhe und der Schultergelenkkapsel zu unterscheiden. Wenn ein Eingriff ober- und damit außerhalb der Gelenkkapsel vorgenommen werden soll, ist es üblich, auch das eigentliche Schultergelenk zu arthroskopieren, damit eine dort befindliche zusätzliche Schmerzursache nicht übersehen wird. (mehr …)

Patientengeschichten

2018-05-02T16:27:22+00:00